Rechtliches


Wir unterscheiden zwischen privat und gewerblich genutzten Bildmaterialien. Weiterhin sind die folgenden Nutzungsrechte zu beachten.


Der Privatkunde darf seine Bilder für alle privaten Zwecke nutzen, für alle Publikationen, Internetseiten etc., jedoch nicht für gewerbliche Zwecke und Veröffentlichungen für Makler und Verkaufszwecke, hier wird der Maklertarif benötigt. Ausgeschlossen ist der Weiterverkauf, es gelten die nicht exclusive Nutzungsrechte. Die Bilder müssen mit dem Hinweis FLYview.de gekennzeichnet sein (Quellenhinweis). Falls unsere Luftbilder an Makler weitergegeben werden, die damit Ihre Werbung gestalten, ist das Maklernutzungsrecht für diesen erforderlich (siehe Tarif-4)!


Der Geschäftskunde darf seine Bilder gewerblich nutzen, für alle Publikationen, Internetseiten etc. Ausgeschlossen ist der Weiterverkauf und Veröffentlichungen für Makler und Verkaufszwecke, hier wird der Maklertarif benötigt, es gelten die nicht exclusiven Nutzungsrechte. Die Bilder müssen mit dem Hinweis FLYview.de gekennzeichnet sein (Quellenhinweis). Falls unsere Luftbilder an Makler weitergegeben werden, die damit Ihre Werbung gestalten, ist das Maklernutzungsrecht für diesen erforderlich (siehe Tarif-4)!


Die Nutzungsrechte sind zeitlich nicht limitiert und werden auch nicht nach Anzahl der Veröffentlichung berechnet, hier haben Sie als Kunde alle Möglichkeiten.

Da wir jedoch gerne auch Bildmaterial unserer Kunden für eigene Werbezwecke nutzen, behalten wir uns vor, exclusive Nutzungsrechte des Kunden nur durch eine schriftliche Zustimmung des Urhebers (FLYview.de) zu erlauben.

Jeder Kunde, privat oder gewerblich ist  immer dazu verpflichtet sind den Quellenhinweis anzugeben, z.B. auf Socialmediaplattformen oder jede andere Art einer Veröffentlichung, dass gilt für Privat und Gewerbe. Der Lizenzmissbrauch und der fehlende Quellenhinweis werden beide mit bis zu 500,-€ pro Bild oder Aufnahme (im Falle eines Falles)  geahndet, bei sofortiger Löschung etc.


Luftbilder:

Bei der Luftfotografie und Luftaufnahmen im Allgemeinen gilt das gleiche Recht wie auch bei der konventionellen Fotografie: Das Recht an den Bildern hat der Fotograf, der den Auslöser gedrückt hat. Die angefertigten Bilder dürfen weder die Privatsphäre noch das Urheberrecht verletzten. Wer kommerzielles Bildmaterial anfertigt, dieses im Internet verbreitet oder verkauft hat diese Regeln immer zu beachten.


Flugerlaubnis:

Wichtig! Nach den Bestimmungen des §16 (1) Luftverkehrs-Ordnung ist für den Betrieb eines Copters (UAS) eine Genehmigung der Luftfahrtbehörde erforderlich. Für den Betrieb ist also eine Aufstiegserlaubnis nötig. Weiterhin muss eine Haftpflichtversicherung nach den Vorschriften gemäß Luftverkehrsgesetz abgeschlossen sein. Der Pilot muss eine entsprechende Flugausbildung nachweisen können und ist verpflichtet einen Nachweis über seine Flugeinsätze (Flugbuch) zu führen. Je nach Standort muss vor dem Start die Polizei und oder die Flugsicherung informiert werden.


Hinweis:

Eine Drohne oder Copter, der kommerziell genutzt wird ist kein Spielzeug. Wer mit einem Copter nur zu Hobbyzwecken fliegen möchte und keine Aufnahmen anfertigt, kann das auf einem Modellbauflugplatz mit Versicherung (DMO) tun, jedoch niemals im freien Luftraum, hier gelten die Regeln des Luft- und Flugrechtes. Auch wenn es so einfach erscheint ein Modell zu kaufen und damit einfach los zu fliegen, sollte man beachten wie schnell ein Schaden dadurch entstehen könnte, der finanzielle und strafrechtliche Konsequenzen haben kann.

Erlaubnis-Überflug

Copter fliegen privat oder gewerblich

(Diese Information ist zur Klärung von Missverständnissen erstellt worden, Sie stellt jedoch keine rechtsverbindliche Auskunft dar, lediglich die geltende Gesetzeslage, auch wenn wir von Schwarzfliegern und Hobbypiloten gerne denunziert und im Netz ins lächerlicher gestellt werden, diese Menschen verschliessen sich vor der Realität und zeigen damit Ihre nicht vorhandene Intelligenz. Wir als erfahrene Piloten können das wesentlich besser einschätzen, allein aus zig tausend Stunden Flugerfahrung. Wir behalten uns vor gegen jeden Strafanzeige zu erstellen wer auch nur auszugsweise hier Texte kopiert oder den Versuch unternimmt uns in ein schlechtes Licht zu stellen!)

Eine gewerbliche Nutzung ist nicht mit einer kommerziellen Nutzung gleichzusetzen, wer also gewerblich fliegt muss besondere Regelungen einhalten. Die Frage nach der gewerblichen Nutzung ist unabhängig davon, ob für eine Luftaufnahme oder Video ein Honorar vereinbart wurde oder damit Einnahmen verbunden waren. Vielmehr beginnt eine gewerbliche Nutzung dann, wenn Fotos z.B. bei Facebook oder Videos bei Youtube oder auf einer privaten bzw. nicht-kommerziellen Homepage veröffentlicht werden!

Bereits auch in diesen Fällen sehen Landesluftfahrtbehörden und Juristen eine gewerbliche Nutzung vorliegen. Auch das „private“ Üben für eine spätere gewerbliche Nutzung wird als gewerblicher Flug eingestuft. Für diese gewerbliche Nutzung wird nicht nur die entsprechende gewerbliche Variante der Luftfahrthaftpflicht-Versicherung benötigt, sondern auch eine allgemeine Aufstiegsgenehmigung des jeweiligen Bundeslandes, in dem die Aufnahme getätigt wurde.

Ohne diese erforderliche behördliche Erlaubnis stellen die „gewerblichen“ Kopter-Flüge eine Ordnungswidrigkeit dar! Weiterhin besteht der Verdacht des „Schwarzfliegens“ und das nicht versicherte Risiko, welches bei einem Absturz oder Unfall strafrechtliche Folgen haben kann. Vor diesem Hintergrund kann nur dann von einer privaten Nutzung gesprochen werden, wenn die Aufnahmen auf dem privaten PC oder Fotoalbum bleiben und nicht einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Einfach gesagt, private Copter dürfen eben doch nicht Bild- und Filmaufnahmen anfertigen um diese dann zu veröffentlichen oder zu verkaufen. Und falls etwas passieren sollte steht der Copterpilot erst einmal in der Erklärung ob er nicht doch kommerziell tätig war und somit evtl. nicht versichert ist. Er trägt in jedem Fall das Risiko und macht sich ggf. auch strafbar.

Wer mit seinem Copter privat fliegt und diese Aufnahmen nur für sich nutzt, also nicht veröffentlicht und die Bestimmungen der Luftverkehrs-Zulassung-Ordnung (LuftVZO) einhält, sowie dafür eine Versicherung abschließt reduziert das Risiko. Die Straffähigkeit bleibt auch dann erhalten, wenn z.B. die Flughöhe (100m) überschritten wird und eine Kollision mit einem Flugzeug stattfindet oder der Copter von alleine wegfliegt (Flyaway), abstürzt und ein Schaden entsteht. Dann wird genau geprüft wer geflogen ist, ob diese Person dafür eine Ausbildung hatte und sich mit den Bestimmungen der Luftfahrtbehörde auskennt. Ob dann die Versicherung noch zahlt sein mal dahingestellt. (Das ist keine Rechtsberatung, lediglich eine Information.)

Link zur Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

http://www.strassenbau.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=33054&article_id=114884&_psmand=135

Wichtiger Hinweis: Jede auch nur auszugsweise angefertigte Kopie dieser Webseite (Texte, Bilder, etc.) bedarf einer Genehmigung der Fa. FLYview.de – Bei Verstößen und widerrechtlich kopierten Texten, für private oder geschäftliche Nutzung ist u.a. eine Strafe in Höhe von 10.000 Euro zu zahlen.